Dr. rer. nat Barbara Groß
Heilpraktikerin

Schröpftherapie

Schröpfen ist uralt und wurde bereits – ähnlich dem Aderlass oder der Blutegeltherapie- vor Jahrhunderten bei den Indern, Ägyptern, Griechen und Asiaten traditionell angewandt.

Heute verwendet man Schröpfgläser aus Glas, mit denen mit Wärme auf ein Hautareal aufgesetzt- einen Unterdruck erzeugen.

Der Rücken ist dabei ein bevorzugter Behandlungsort und nutzt dabei sogenannte Reflexzonen, die einen Bezug zu unseren inneren Organen darstellen (cuti-viszeraler Reflex). Durch gezielte Einbeziehung von Akupunkturpunkten oder sogar kombinierter Therapie aus Akupunktur und Schröpfen können weit bessere Ergebnisse erzielt werden als mit vielen unspezifischen Behandlungen.

Beim Abtasten des Rückens oder anderen schmerzenden Körperstellen können Erhärtungen, sulzige Erhebungen oder Eindellungen gut diagnostiziert aber auch therapiert werden.

Man unterscheidet zwischen blutigem und trockenem Schröpfen. Ein erfahrener Therapeut muß wissen, wann blutiges oder trockenes Schröpfen angezeigt ist. Ein blutiges Schröpfen wendet man bei extremen Stauungszuständen an; es ist eine sehr effektive Methode um ein „zuviel“ im Körper zu behandeln.

Beispielsweise ist eine Entzündung der Leber an den entsprechenden Körperstelle so lokal auf dem Rücken des Kranken behandelbar.

Indikationen:

  • Kopfschmerzen aller Art, Migräne
  • Gallenbeschwerden
  • Mandelentündungen
  • Asthma, chronische Bronchitis
  • Neuralgien, Ischialgien
  • Lumbago
  • Hypertonie/ Hypotonie
  • Müdigkeit, Schwäche und Erschöpfung
  • Depressionen
  • Erkrankungen des Urogenital-Traktes (Frauen und Männer)
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Nieren- und Blasenerkrankungen
  • Anämien
  • Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates (Schulter-Arm; Knien, Hüfte) u.v.m